Die Geschichte der Communitas Monacensis

  • Die Vorgeschichte
  • Die Interessensgemeinschaft
  • Die neue Communitas Monacensis e.V.


  • Die Vorgeschichte

    Wie bei nahezu jedem Verein beginnt unsere Geschichte mit den flüchtigen Ideen einzelner Freunde, die dann ab und zu auch in die Tat umgesetzt werden. Es begann 1996, als sich Markus Jaehnert, Konrad Dienst, Robert Scheibenzuber, Frank Voggenreither und ein paar andere, die zusammen das gemeinsame Hobby "Rollenspiel" teilten, sich Ihre ersten Gewandungen nähten. Vorlagen waren naturgemäß die verschiedenen Rollenspielsysteme, Bücher von J.R.R. Tolkien und die schottische Kultur des 17. Jahrhunderts. Nachdem Gewandungen naturgemäß getragen werden wollen, trafen sich alle zusammen jedes Jahr in Kaltenberg, um dort gemeinsam das Ausführen der eigenen Gewandung zu genießen. Im Juli 1998 wurden die Freunde von den Ersten Münchner Barbaren angesprochen, ob sie denn Lust hätten bei einer Jungfrauenentführung mithelfen zu wollen. Nachdem sie zusagten war die Kaltenberger Regie nach der Aktion so begeistert, daß alle zusammen als Teilnehmer zu dem Ritterturnier 1999 eingeladen wurden. Als "Bruderschaft von Feldmoch zu Hasberg" wurde die Teilnahme jedoch sehr schnell eine stressige Angelegenheit, da für die Teilnahme auf so einer Veranstaltung die notwendige Disziplin in den eigenen Reihen fehlte. Mit dabei waren in diesem Jahr zum ersten mal auch Michael Mayer seine damalige Frau Annuschka Thormann, die von dem bunten Treiben auf Kaltenberg aus der Sicht eines Teilnehmers mehr als angetan waren. Hierbei nahm Michael Mayer die fixe Idee von Markus Jaehnert und Konrad Dienst auf, einen eigenen Verein zu Gründen, um die Teilnahme auf solchen Festen straffer organisieren zu können. Nach einem Besuch auf der Veranstaltung "Spectaculum auf Schloss Hexenagger" war der Entschluss felsenfest gefallen und Konrad Dienst und Michael Mayer begannen in den folgenden zwei Monaten eine erste Satzung für den Verein auszuarbeiten. Vier weitere Freunde waren ebenfalls von der Umsetzung begeistert und wollten von Beginn an dabei sein.

    Die Interessensgemeinschaft

    Im September 1999 trafen sich die Gründungsmitglieder Michael Mayer, Konrad Dienst, Sandra Brem, John-Patrick Obermeier, Robert Scheibenzuber und Annuschka Thormann im "legendären" italienischen Restaurant "Da Tonino" um dort über die erste Satzung der jungen IG zu beraten. Mit der Verabschiedung der ersten Satzung wurde zugleich der Kauf eines Zeltes, von den sechs neuen Vorständen beschlossen. Das Ziel des "Vereines" war es, die Infrastruktur für eine Teilnahme auf Märkten und Festen bereitzustellen, womit der Spassfaktor auf Platz eins stand. Allerdings waren unsere Ziele sehr ehrgeizig, da wir in der kurzen Zeit bis zum Sommer 2000 uns selber in möglichst authentischer Pracht darstellen wollten. Ein sehr arbeitsreicher Winter begann.
    Im Dezember 1999 trat das erste Mitglied der IG bei: Christian Limmer.
    Im darauf folgenden Jahr nahmen wir an unseren ersten drei Veranstaltungen teil: Ritterturnier auf Schloss Kaltenberg, Spectaculum auf Schloss Hexenagger, Domfest in Aachen. Auf diesen Veranstaltungen hatten wir noch ernste Probleme unsere zugesagten Teilnehmerzahlen zu erfüllen, da wir noch keine 10 Mitglieder hatten. Dies änderte sich jedoch rasch im Herbst/Winter 2000, in dem sich unsere Zahl auf mehr als 15 Mitglieder steigerte. In der nun folgenden Saison 2001 steigerte sich die Mitgliederzahl jedoch auf mehr als 30 Mitglieder, was die bisherige Vorstandschaft dazu veranlasste über die weitere Zukunft der Communitas Monacensis nachzudenken. Die wohl treibendste Kraft hinter dem neuen Konzept der Communitas Monacensis waren der neue 2. Vorsitzende Wolfgang Haberl, Astrid Stadler und Viola Schmidt denen auch die erste Erstellung der neuen Satzung zu verdanken ist. Die Idee des e.V. entstand, der als primäres Ziel nun den Bildungsauftrag hatte.

    Die neue Communitas Monacensis e.V.

    Mit dem neuen Verein sollte nun auch Vorantwortung auf die Mitglieder delegiert werden. Die Idee der einzelnen Arbeitsgruppen entstand, die eigenständig verschiedene Arbeiten im Verein verrichten sollten. Zu den mittlerweile traditionellen Festen kamen neue Veranstaltungen im Jahr 2002 hinzu, die die weitere Zukunft des jungen Vereines weiter prägen sollten. Meilensteine hierbei waren der Schulbesuch in 4. Klassen, die Organisation des Mittelalterteiles auf dem Münchner Stadtgründungsfest und die wiederholte Zusammenarbeit mit der Stadt Amberg in Verbindung mit "Cantus Ferrum - Verein für erlebte Geschichte Amberg e.V.". Durch diese Zusammenarbeit erweiterte sich das Wirkungsgebiet von Oberbayern und der Landeshauptstadt nach Niederbayern und der Oberpfalz. Alleine 2002 besuchte die Communitas Monacensis folgende Veranstaltungen mit Bildungsaufträgen:

  • Tanz zum Gedoen (Tanzkurs für mittelalterliche Tänze)
  • Kleine Serenade in Amberg
  • Münchner Stadtgründungsfest
  • Niebelungenfestspiele Plattling
  • Räuchermandl und Kletznmarkt in Übersee am Chiemsee
  • Weihnachtsmarkt in Plattling
  • Weihnachtsmarkt in Amberg


  • Zu den etablierten Stammveranstaltungen gehören mittlerweile:

  • Altstadtfest Sulzbach Rosenberg
  • Brunnenfest Amberg
  • Spectaculum auf Schloss Hexenagger
  • Mittelalterliches Treiben auf Burg Rabenstein


  • Wir werden weiterhin neue Wege innerhalb unserer erklärten Vereinziele gehen und uns dabei als geschichtlicher Stammverein mit Thematisierung "Hochmittelalter in München" in unserer Heimatstadt etablieren. Ein weiterer Wegpunkt hierbei ist der freiwillige Rücktritt des ehem. ersten Vorsitzenden und Gründungsmitgliedes Michael Mayer. Durch das nun vollkommen wählbare Vorstandteam und stark wachsende Mitgliederzahlen ist dem Verein eine gute Zukunft garantiert. Die guten Kontakte zu anderen Vereinen bilden hierbei eine weitere solide Grundlage.

      © by Darkness & MaYmI